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Rosenheim
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Die kreisfreie Stadt Rosenheim liegt im Regierungsbezirk Oberbayern im Alpenvorland, am Zusammenfluss von Mangfall und Inn. Die Mittelstadt ist umschlossen vom Landkreis Rosenheim und gleichzeitig dessen Verwaltungssitz. Mit Ăźber 65.000 Einwohnern ist Rosenheim nach MĂźnchen und Ingolstadt die drittgrĂśĂte Stadt in Oberbayern und eines von 23 bayerischen Oberzentren.
Contents
⢠Geographie
⢠Geomorphologie
⢠Nachbargemeinden
⢠Stadtgliederung
⢠Klima
⢠Geschichte
⢠Pons Aeni
⢠Markt Rosenheim
⢠Eingemeindungen
⢠Politik
⢠Stadtrat
⢠Bßrgermeister
⢠Hoheitszeichen
⢠Theater
⢠Kino
⢠Museen
⢠Bauwerke
⢠Einrichtungen
⢠Parks
⢠Schutzgebiete
⢠Sport
⢠Arbeitsmarkt
⢠Verkehr
⢠Medien
⢠Bildung
⢠Gesundheit
⢠Versorgung
⢠Prostitution
⢠Ehrenbßrger
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geographie
Geographische Lage
Rosenheim liegt im Inntal auf einer HĂśhe von 446 m. Dem Inn flieĂt im Stadtgebiet die Mangfall zu. NordĂśstlich erstreckt sich der Chiemgau, sĂźdĂśstlich steigt das Gelände zu den Chiemgauer Alpen hin an und sĂźdwestlich zum Mangfallgebirge.
Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen MĂźnchen (ca. 60 km nordwestlich), Salzburg (ca. 80 km Ăśstlich) und Innsbruck (ca. 110 km sĂźdwestlich) sowie dem Brennerpass nach Italien (ca. 130 km). Durch Rosenheim fĂźhren die Eisenbahnstrecken MĂźnchenâSalzburg und MĂźnchenâVerona/Italien sowie die Ăśsterreichische Eisenbahn-Transitstrecke SalzburgâInnsbruck. Nahe der Stadt liegt das Autobahndreieck Inntal, an dem die Inntal-Autobahn von der Autobahn MĂźnchenâSalzburg abzweigt (siehe auch Verkehr).
Der Ort besitzt aufgrund seiner Lage einen hohen Freizeitwert; im näheren Umkreis von etwa 25 km befinden sich der Chiemsee, der Simssee und etwa ein Dutzend weiterer Badeseen sowie die Berge des nÜrdlichen Alpenrands Wendelstein, Hochries und Kampenwand, die zum Skifahren, Wandern, Mountainbiken und Gleitschirm-/Drachenfliegen einladen.
Geomorphologie
Die Landschaft unmittelbar um Rosenheim ist in ihrer jetzigen Form in der letzten Eiszeit durch den Inntalgletscher geprägt worden. Die Stadt liegt im Rosenheimer Becken auf dem Grund eines ehemaligen Gletschersees, der sich noch vor rund 10.000 Jahren bis in die Gegend von Wasserburg am Inn, gut 25 km nĂśrdlich von Rosenheim, erstreckte; der Simssee, 7 km Ăśstlich von Rosenheim ist ein letzter Ăberrest. Noch heute ist an vielen Stellen rings um die Stadt zu erkennen, wie der frĂźhere flache Seegrund abrupt in die relativ steile UferbĂśschung Ăźbergeht.
Nachbargemeinden
Stadtgliederung
Rosenheim gliedert sich in die neun Stadtteile Innenstadt, West, Ost, Sßd, Fßrstätt, Westerndorf St. Peter, Happing, Aising und Pang.cite-ref-2[2]
| Nr. | Stadtteil | Einwohner | |
|---|---|---|---|
| 1. | Innenstadt | 8.675 | |
| 2. | West | 10.898 | |
| 3. | Ost | 8.653 | |
| 4. | SĂźd | 6.741 | |
| 5. | Fßrstätt | 1.578 | |
| 6. | Westerndorf St. Peter | 5.949 | |
| 7. | Happing | 6.332 | |
| 8. | Aising | 8.166 | |
| 9. | Pang | 3.917 | |
| Einwohner Stand Juni 2014 [ 3 ] | Einwohner Stand Juni 2014 [ 3 ] | Einwohner Stand Juni 2014 [ 3 ] | |
Ergänzend dazu existiert eine Unterteilung in 30 Gemeindeteile:cite-ref-4[4]
Die Orte Endorferau und Kastenau sind nicht amtlich benannt.cite-ref-5[5]
Klima
Die Stadt befindet sich in der gemäĂigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Rosenheim beträgt 9,4 °C. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 18,9 beziehungsweise 18,7 °C und die kältesten Dezember und Januar mit â0,3 beziehungsweise â0,9 °C im Mittel. Der Jahresniederschlag liegt mit 1310,6 mm deutlich Ăźber dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 700 mm.
Geschichte
Bereits im Mittelalter war die Stadt Verkehrsschnittpunkt und Wirtschaftsstandort, erhielt frĂźh das Marktrecht und entwickelte sich Ăźber eine Salz- und Eisenbahnerstadt zur heutigen Holz- und Fachhochschulstadt. Die Lage an den wichtigen Verkehrsachsen war ausschlaggebend fĂźr die Entwicklung des Ortes.
Pons Aeni
Entscheidend fĂźr die Besiedlung des Gebietes waren der Inn und das dazugehĂśrige Inntal. Bereits im Jahr 15 v. Chr. kamen die RĂśmer unter der FĂźhrung von Drusus und Tiberius an diese Stelle. Sie grĂźndeten dort rechts des Inns die Provinz Noricum, links des Inns Rätien. Die Kolonisatoren errichteten daraufhin eine KonsularstraĂe vom Brenner nach Castra Regina (Regensburg) und eine in Ost-West-Richtung verlaufende StraĂe von Iuvavum (Salzburg) nach Augusta Vindelicum (Augsburg). Die Kreuzung dieser beiden wichtigen Handelswege wurde durch eine Militärstation geschĂźtzt. Deren Name war âPons Aeniâ (dt. InnbrĂźcke). Seltener benutzte Bezeichnungen waren âPonte Aoniâ, âAd Enumâ oder âStatio Enensisâ.cite-ref-10[10] Die rĂśmisch-keltische Siedlung der rund 500 Jahre andauernden rĂśmischen Besatzung Ăźbernahm diesen Namen. Pons Aeni lag zwischen Isinisca (Aying) und Bedaium (Seebruck), wie das rĂśmische StraĂenverzeichnis Itinerarium Antonini und die rĂśmische StraĂenkarte Tabula Peutingeriana aus dem 4. Jahrhundert zeigen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich aufgrund der Sprache der Bajuwaren aus âPons Aeniâ das heute noch geläufige âPfunzenâ, das in den Ortsteilnamen âLangenpfunzenâ und âLeonhardspfunzenâ noch immer besteht.cite-ref-11[11]
Ursprung des Stadtnamens
Der Ursprung des Stadtnamens ist nicht eindeutig geklärt. Im Jahre 1234 erstmals erwähnt wird die Burg Rosenheim am Ăśstlichen Innufer, auf dem heutigen Schlossberg, oberhalb einer neuen InnbrĂźcke. MĂśglicherweise geht der Name Rosenheim auf das Rosenwappen der Wasserburger Hallgrafen, der Erbauer der Burg, zurĂźck. Eine andere Theorie besagt, dass der Name ursprĂźnglich Rossenheim war, abgeleitet von den RĂśssern, die im Mittelalter dazu dienten, Transportschiffe flussaufwärts zu ziehen, und fĂźr die es in Rosenheim groĂe Stallungen gab. Noch heute verwendete StraĂennamen wie Am Esbaum (der Baum, an dem die RĂśsser ästen) oder Am RoĂacker sind ein mĂśglicher Hinweis darauf. Ein weiterer Hinweis, der diese Theorie unterstĂźtzt, ist die Karte der Region im Palazzo Vecchio, auf der die Stadt als Rossenheim bezeichnet wird.
Eine weitere Theorie besagt, dass auch eine Wortverwandtschaft bestehen kĂśnnte zu Roas, Roze oder Ried, was frĂźher Sumpf- und Torfgebiete bezeichnete, die um Rosenheim herum heute noch anzutreffen sind â klar ersichtlich auch durch den Namen der Rosenheimer Nachbarstadt Kolbermoor. Ein Beispiel fĂźr eine der alten Bezeichnungen ist der nahegelegene Ort Riedering. MĂśglicherweise ist der Name Rosenheim aber auch vom Personennamen Roso/Hrodo abgeleitet.
Entstehung Rosenheims
Etwa zur Zeit der Ersterwähnung der Burg im Jahre 1234 entstand Rosenheim im 13. Jahrhundert am westlichen Ufer als Ansiedlung von Schiffsleuten. Da das Gelände an der Innbrßcke ßber lange Zeit aufgrund des sumpfigen Bodens im Zuge der Mangfallmßndung nicht bebaut werden konnte, entstand die Siedlung einige hundert Meter davon entfernt. Das Stadtzentrum Rosenheims liegt somit nicht direkt am Flussufer.
Markt Rosenheim
Der Ort gewann rasch an Bedeutung als Umschlagplatz fĂźr alle Arten von GĂźtern, die auf dem Inn transportiert wurden (Vieh, Getreide, Seide, Waffen, Salz) und erhielt 1328 das Marktrecht. Die Rosenheimer Schiffsmeister brachten es in dieser Epoche durch den regen Warentransport, der sich zwischen Hall in Tirol den Inn und die Donau hinab bis nach Wien und Budapest erstreckte, zu groĂem Reichtum. Bis etwa 1600 hatte sich die Siedlung zu einem der grĂśĂten und bedeutendsten Märkte Bayerns entwickelt.
Der wirtschaftliche Niedergang kam im Laufe des 17. Jahrhunderts im Zuge des RĂźckgangs der Innschifffahrt und der Folgen des DreiĂigjährigen Krieges. Hinzu kamen eine Pestepidemie (1634) und ein Marktbrand (1641).
Die um 1800 aufgehobenen lokalen Selbstverwaltungsrechte wurden mit dem Gemeindeedikt von 1818 wiederhergestellt.
Im 19. Jahrhundert konnte sich Rosenheim zu einem wirtschaftlichen Zentrum im sĂźdostbayerischen Raum entwickeln: 1810 wurde der Ort nach Reichenhall und Traunstein zum Standort der dritten bayerischen Saline. Eine frĂźhe Art der Pipeline aus Holz brachte Sole von den Salzbergwerken im Raum Reichenhall bis zur Rosenheimer Saline. Durch das Sieden von Salz wurde die Innstadt zu einem Zentrum der bayerischen Salzproduktion, bis die Saline 1958 geschlossen wurde.
Einen weiteren Aufschwung brachte der frĂźhe Anschluss an die Eisenbahn. 1858 wurde der Rosenheimer Bahnhof eingeweiht, der sich jedoch bald als zu klein und fĂźr die weitere Stadtentwicklung hinderlich erweisen sollte; schon 1876 zog er an seinen jetzigen Platz um. Die alte Bahnlinie wurde zur schnurgeraden DurchgangsstraĂe (heute Rathaus- und PrinzregentenstraĂe, wichtigste Rosenheimer Verkehrs-Achse, vom Nordwesten zum SĂźdosten der Stadt), der Lokschuppen des ersten Bahnhofs dient heute als Ausstellungszentrum, der alte Bahnhof direkt gegenĂźber ist seit 1878 das Rathaus â und dient in der ZDF-Vorabendserie âDie Rosenheim-Copsâ als Kulisse des Polizeipräsidiums.
Stadt Rosenheim ab 1864
Rosenheim erhielt das Stadtrecht aber erst 1864 durch KĂśnig Ludwig II. Die Erlangung des Stadtrechts wurde am 2. Oktober 1864 im Rosenheimer Anzeiger (Ausgabe Nr. 40) bekannt gegeben.
Die wirtschaftliche BlĂźte des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts machte Historismus und Heimatstil (als regionale Ausprägung des Jugendstils) zu den prägenden Baustilen, die heute noch das Stadtbild bestimmen. So wurde im entstehenden BehĂśrdenviertel um das heutige Rathaus auch die ErlĂśserkirche im fĂźr Rosenheim seltenen neogotischen Klinker-Stil fĂźr die sich vergrĂśĂernde evangelisch-lutherische Kirchengemeinde erbaut.
Zu Anfang des 20. Jahrhunderts besaĂ Rosenheim neun Brauereien, die in den Namen einiger Gaststätten Ăźberliefert sind (Duschl-, Hof-, Mail-, Pernloher-, Stern-, WeiĂbräu). Bis heute Ăźberlebt haben nur Auerbräu und FlĂśtzinger Bräu, die u. a. das Märzenbier fĂźr das Rosenheimer Herbstfest liefern, sowie das B. Bierbichler WeiĂbräu.
In der Stadt entstanden fßnf Heilbäder, von denen heute keines mehr in Betrieb ist: das Alte Bad (1885 offiziell in Kaiserbad umbenannt),cite-ref-12[12] das Marienbad, das Dianabad, das Bismarckbad und das Mineralbad zur Leonhardsquelle.cite-ref-13[13] Der erste Deutsche Kaiser Wilhelm I. ßbernachtete siebenmal im Alten Bad und zweimal im Marienbad.cite-ref-14[14] 1985 wurde das Kaiserbad abgebrochen.cite-ref-15[15]
Rosenheim bis zum Ende des Nationalsozialismus
Rosenheim war nach dem Ersten Weltkrieg eines der Zentren von Revolution und Räteherrschaft in Bayern.cite-ref-16[16]cite-ref-17[17]
Antisemitismus von 1900 bis zur Zeit des Nationalsozialismus
Die Zahl der in Rosenheim wohnhaften Juden war im Vergleich zu anderen bayerischen Städten hoch. Doch obgleich die jĂźdische Gemeinschaft zur Zeit der Jahrhundertwende etwa 50 Personen umfasste, wurde der Antrag auf GrĂźndung eines eigenen israelitischen Kultusvereins vom Stadtmagistrat mit Hinweis auf die Bayerische Judengesetzgebung verweigert, so dass die Rosenheimer Juden weiterhin an die Landeshauptstadt angeschlossen blieben und dort auch ihre Toten begraben mussten. Selbst die Beerdigung des im Ersten Weltkrieg gefallenen Sohnes eines in Rosenheim ansässigen jĂźdischen Kaufmanns auf dem Ehrenfriedhof der Stadt wurde âzur grĂśĂten Enttäuschung und zum herbsten Schmerzâ des Vaters nicht erlaubt.
Spätestens mit GrĂźndung der ersten NSDAP-Ortsgruppe auĂerhalb MĂźnchens im Jahre 1920 sahen sich die Rosenheimer Juden zunehmend Anfeindungen ausgesetzt. Zentrum der Hetzkampagnen war das Rosenheimer Gymnasium. So kam es im Juni 1920 zu einem Eklat, nachdem der Schreiber eines Leserbriefs den Rosenheimer Juden in der Lokalpresse vorwarf, sie wollten die gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrages am Rosenheimer Gymnasium stattfindenden MilitärĂźbungen der Entente verraten. Sieben Mitglieder des Gymnasiums und ein Mitglied des âChiemgauâ Ăźberfielen daraufhin eine von Juden bewohnte Villa in der HerbststraĂe, konnten diese jedoch nicht stĂźrmen. Das Collegium der Stadt Rosenheim kam am 29. Juli 1920 zu dem Entschluss, â⌠es sei bedauerlich, dass die Bewegung zur Bekämpfung eines volksausbeuterischen Judentums [âŚ], die in ihrem Wesen gewiss berechtigt sei, durch solche AuswĂźchse in MiĂkredit komme.â Proteste des Bayerischen Israelitischen Zentralvereins blieben ohne Erfolg, erst eine unmissverständliche Mitteilung des Bayerischen Innenministeriums vom September 1920 konnte wieder fĂźr Ruhe sorgen.
Anlässlich des landesweit geplanten âJudenboykottsâ am 1. April 1933 wurden Wachen vor jĂźdischen Geschäften mit Hinweisen âKauft nicht bei Juden!â aufgestellt, allerdings mit der MaĂgabe, von Ăbergriffen und Sachbeschädigung Abstand zu nehmen. Ein groĂer Teil der BevĂślkerung missachtete jedoch diese Boykottaufrufe. Die Geschäfte waren somit weiterhin frequentiert, sehr zum Ărger der NS-Aktivisten, die mit RĂźckendeckung des damaligen BĂźrgermeisters Gmelch agierten. Sechs der elf jĂźdischen Geschäftsinhaber in der Innenstadt gaben bis zum Jahr 1937 ihr Geschäft auf. Im Rahmen der reichsweiten Novemberpogrome drang die SA am 10. November 1938 zwischen 3 und 4 Uhr morgens mit 8 bis 10 Mann in die letzten beiden jĂźdischen Läden ein und zerstĂśrte Inventar und Waren.
Das Schicksal zahlreicher Rosenheimer Juden ist dokumentiert. Wer konnte, emigrierte â meist in die USA. Jedoch scheiterten viele Aus- und Einreiseanträge, und viele wurden in Konzentrationslagern ermordet.cite-ref-ridr-18-0[18]
Bombardement während des Zweiten Weltkriegs
Von den ab dem Frßhjahr 1942 beginnenden Bombenangriffen auf deutsche Städte blieb auch Rosenheim nicht verschont. Fßr die damalige StadtbevÜlkerung von etwa 22.000 Personen waren noch im November 1943 lediglich Luftschutzräume fßr 650 Personen vorhanden. Im Februar 1944 standen dann schon Luftschutzräume fßr rund 6400 Menschen zur Verfßgung. In Verbindung mit anderen Schutzräumen konnten insgesamt 10.525 Personen geschßtzt werden.
Durch 14 Bombenangriffe wurden 201 Personen getĂśtet und 179 verletzt. Im Fokus der Luftangriffe standen der Bahnhof und die Gleisanlagen, da Rosenheim ein wichtiger Eisenbahnknoten nach MĂźnchen, Salzburg und Innsbruck war. Es wurden auch die angrenzenden Gemeinden Ziegelberg, Stephanskirchen, Westerndorf St. Peter und Pfaffenhofen am Inn getroffen. Der erste Luftangriff erfolgte am 20. Oktober 1944 in der Mittagszeit von 12:47 bis 13:17 Uhr mit Ăźber hundert Flugzeugen, die rund 1000 Sprengbomben abwarfen. Es wurden 27 Tote und 59 Verwundete gezählt. Der schwerste Luftangriff erfolgte am 18. April 1945. Von 14:40 bis 14:55 Uhr fielen aus rund 200 Flugzeugen etwa 1300 Bomben auf das Gebiet um den Bahnhof. Es gab 53 Tote und 36 Verletzte. DarĂźber hinaus machte dieser Angriff auch 800 Personen obdachlos. Das Bahnhofsgebäude wurde fast vollständig zerstĂśrt, Gleisanlagen wurden auf einer Länge von 20 Kilometern zerstĂśrt. Die letzten Luftangriffe erfolgten am 19. und 21. April 1945. Noch während des Krieges wurde ein GroĂteil der mindestens 173 Blindgänger geborgen. Im Jahr 1964 meldete das Oberbayerische Volksblatt, dass der ungefähre Ort von 38 unentdeckten Blindgängern bekannt sei.cite-ref-ridr-18-1[18]
Displaced Persons in Rosenheim
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebten in Bayern Zehntausende Displaced Persons (DPs), Ăberlebende des Holocausts. Die vielen Juden unter ihnen warteten zumeist auf eine MĂśglichkeit, um nach Palästina auszuwandern. âAllein im Distrikt MĂźnchen (Oberbayern und Schwaben) registrierten die BehĂśrden im Sommer 1946 rund 33.600 jĂźdische DPs [âŚ] in 27 sogenannten Jewish Centers.âcite-ref-nurinst-19-0[19] Eines dieser Zentren befand sich in Rosenheim, das aus einem DP-Lager und einem jĂźdischen DP-Kinderlager bestand.cite-ref-after-shoah-20-0[20]
Das Rosenheimer Kinderlager war ursprĂźnglich unter dem Namen Transient Childrenâs Center Rosenheim als Auffangs- und Durchgangslager fĂźr jĂźdische Kinder und Jugendliche geplant, deren Eltern von den Nazis verschleppt oder ermordet worden waren. Sie sollten vor der geplanten Ausreise nach Palästina ein oder zwei Wochen bleiben.cite-ref-livnat-21-0[21] Da eine Einreise nach Palästina aber zu der Zeit nicht oder nur sehr schwer mĂśglich war, entwickelte sich aus dem Transient Childrenâs Center Rosenheim heraus ab September 1946 ein Waisenhaus fĂźr jĂźdische Kinder.cite-ref-nurinst-19-1[19]
âAnfang September 1946 erreichten die ersten Kinder, die in Gruppen zu jeweils 70 bis 80 Jungen und Mädchen organisiert waren, das neue Lager. Die Kinder unterstanden zionistischen Jugendleitern. Die Gemeinschaft, die bis zur endgĂźltigen Ansiedlung in Palästina zusammenbleiben sollte, Ăźbernahm die Rolle des zerstĂśrten Elternhauses, gab den Kindern Halt und Geborgenheit und begeisterte sie fĂźr das Kibbuz-Leben.âcite-ref-nurinst-19-2[19]
Trotz fehlender ausgebildeter Lehrkräfte und ohne genauen Unterrichtsplan und Lehrmaterialien konnte bereits drei Wochen nach der ErÜffnung des Kinderheims der Schulunterricht aufgenommen werden.cite-ref-livnat-21-1[21]
âDie Holocaust-Ăberlebenden nutzten die Wartezeit und bereiteten sich intensiv auf ihr späteres Leben in Palästina vor. Das Heim verfĂźgte Ăźber eine eigene Volksschule, in der neben Hebräisch, jĂźdischer Geschichte, Mathematik auch Englisch auf dem Stundenplan stand. FĂźr die Jugendlichen ab dem 14. Lebensjahr wurden berufskundliche Kurse angeboten, wie etwa, Lehrgänge zum Automechaniker, Schreiner, Werkzeugmacher oder Schneider.âcite-ref-nurinst-19-3[19]
Im April 1947 wurde das Rosenheimer Kinderheim aufgelĂśst; seine letzten jungen Bewohner Ăźbersiedelten in andere Childrenâs Centers innerhalb der US-amerikanischen Besatzungszone. Kurz davor spielten Kinder aus dem Rosenheimer Zentrum in Fred Zinnemanns Film Die Gezeichneten (Originaltitel: The Search) mit.cite-ref-nurinst-19-4[19]
In der Rosenheimer Pionierkaserne lebten zeitweise bis zu 2.250 Bewohner. 1.600 von ihnen waren alleinstehende Kinder, 150 Kinder mit ihren Eltern; hinzu kamen weitere 500 Erwachsene.cite-ref-nurinst-19-5[19] Vor allem letztere bildeten die Bewohner des Camp Kadima, das noch bis Mai 1949 bestehen blieb. Seinen hĂśchsten Belegungsstand erreichte es im Januar 1948 mit 971 Personen.cite-ref-after-shoah-20-1[20]
Eingemeindungen
Am 1. Mai 1978 wurde das Stadtgebiet im Zuge der Gemeindereform um die bisher selbständige Gemeinde Aising und um wesentliche Teile der aufgelÜsten Gemeinden Pang und Westerndorf St. Peter, das am 26. September 1951 umbenannt wurde (vorher: Westerndorf)cite-ref-23[23], erweitert.cite-ref-24[24] Am 1. Juli 1980 kam noch ein kleines Gebiet der Gemeinde Kolbermoor hinzu.cite-ref-25[25]
Einwohnerstatistik
| Jahr | Einwohner | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1808 | 1.600 | [ 28 ] |
| 1815 | 2.240 | [ 29 ] |
| 1824 | 1.937 | 454 Familien, 234 Häuser [ 30 ] , gezählt im Verwaltungsjahr 1823/24 des Isarkreises [ 31 ] |
| 1840 | 3.100 | [ 32 ] |
| 1855 | 3.100 | [ 33 ] |
| 1861 | 4.140 | [ 34 ] |
| 1871 | 5.779 | in 646 Wohngebäuden, 5.584 Katholiken, 193 Protestanten , ein Reformierter , ein Israelit [ 35 ] |
| 1875 | 7.501 | [ 36 ] |
| 1880 | 8.397 | [ 36 ] |
| 1900 | 14.246 | davon 772 Evangelische, 13.421 Katholiken [ 36 ] |
| 1905 | 15.403 | meist katholische Einwohner, darunter 800 Evangelische und 45 Juden [ 37 ] |
| 1910 | 15.969 | davon 690 Evangelische, 15.202 Katholiken, [ 36 ] 56 Juden und 22 Sonstige [ 38 ] |
| 1925 | 17.998 | davon 947 Evangelische, 16.937 Katholiken, 30 sonstige Christen und 39 Juden [ 36 ] |
| 1933 | 19.060 | davon 1.146 Evangelische, 17.790 Katholiken, vier sonstige Christen und 38 Juden [ 36 ] |
| 1939 | 20.692 | davon 1.430 Evangelische, 18.742 Katholiken, 45 sonstige Christen und sieben Juden [ 36 ] |
| 1946 | 27.979 | im Juni, BevĂślkerungszuwachs infolge von Vertreibung nach Ende des Zweiten Weltkriegs [ 39 ] |
| 1949 | 30.510 | |
| 1950 | 29.937 | [ 36 ] |
| 1960 | 31.100 | davon 7.200 Vertriebene [ 36 ] |
| 1970 | 46.018 | |
| 1988 | 54.304 | |
| 2010 | 61.299 | am 31. Dezember |
| 2011 | 59.329 | am 9. Mai (Zensusstichtag) |
| 2018 | 63.324 | seit 1988 ein Zuwachs um 16,6 % |
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs erlebte Rosenheim einen beträchtlichen BevĂślkerungsschub infolge der Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten des Deutschen Reichs. Die Vertriebenen, die in Rosenheim aufgenommen werden mussten, stammten grĂśĂtenteils aus dem Sudetenland und aus Schlesien.
Das Einwohneramt der Stadt Rosenheim gibt die BevÜlkerung zum Jahresende 2015 mit 62.324 an, davon 12.279 Ausländer.cite-ref-40[40] Zwischen 1988 und 2018 wuchs die kreisfreie Stadt von 54.304 auf 63.324 um 9.020 Einwohner bzw. um 16,6 %.
Bemerkenswert ist die mit rund 162.000 mehr als zweieinhalb Mal so hohe Einwohnerzahl der urbanen Agglomeration, deren Zentrum Rosenheim ist.cite-ref-41[41] So grenzen die drei Städte Rosenheim, Kolbermoor und Bad Aibling in einer Linie direkt aneinander.
Konfessionsstatistik
Rosenheim ist nach MĂźnchen und Ingolstadt die drittgrĂśĂte Stadt in Oberbayern und hat den gleichen Trend der Verringerung nach Prozentpunkten der Kirchenanteile. Gemäà dem Zensus 2011 waren 49,4 % der Einwohner rĂśmisch-katholisch, 13,9 % evangelisch-lutherisch, und 36,7 % waren konfessionslos, gehĂśrten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.cite-ref-42[42]cite-ref-43[43] Gemäà dem Zensus 2022 waren 38,0 % der Einwohner katholisch, 10,3 % evangelisch und 51,7 % waren konfessionslos, gehĂśrten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.cite-ref-44[44] Die Zahl der Protestanten und Katholiken ist demnach in diesem Zeitraum gesunken, während der Anteil der Konfessionslosen zunahm.
Im Jahr 2024 wurden 702 Kirchenaustritte (1 % der GesamtbevÜlkerung) gezählt.cite-ref-45[45]
Politik
Stadtratswahl am 15. März 2020
Wahlbeteiligung: 47,5 % (2014: 40,81 %)
%
40
30
20
10
0
36,4
25,0
12,4
10,6
6,2
3,2
2,7
2,2
1,2
CSU
GrĂźne
SPD
FW
/UP
AfD
BfR
FDP
ĂDP
REP
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
%p
10
8
6
4
2
0
â2
â4
â6
â8
â10
â12
â10,9
+9,0
â6,5
+2,9
+6,2
+3,2
+0,4
â0,8
â3,6
CSU
GrĂźne
SPD
FW
/UP
AfD
BfR
FDP
ĂDP
REP
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Anmerkungen:
BĂźndnis fĂźr Rosenheim (DIE LINKE / mut Bayern / PIRATEN / Die Partei / V-ParteiÂł)
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Stadtrat
â
Hauptartikel
:
Ergebnisse der Kommunalwahlen in Rosenheim
Der Stadtrat mit insgesamt 44 Sitzen setzt sich wie folgt zusammen:
BĂźrgermeister
Oberbßrgermeister von Rosenheim ist seit Mai 2020 Andreas März (CSU). Er wurde in einer Stichwahl am 29. März 2020 mit 61,5 % der abgegebenen Stimmen gegen Franz Opperer (Grßne) zum Nachfolger von Gabriele Bauer gewählt, die nach 18-jähriger Amtszeit aus Altersgrßnden bei den Kommunalwahlen 2020 nicht mehr zur Wiederwahl antrat.cite-ref-49[49]
| Oberbßrgermeister : | Andreas März (CSU) |
|---|---|
| 2. BĂźrgermeister: | Daniel Artmann (CSU) [ 50 ] |
| 3. BĂźrgermeisterin: | Gabriele Leicht (SPD) [ 50 ] |
Hoheitszeichen
Siehe auch
:
Liste der Wappen in Rosenheim
Auf älteren Wappen ist die äuĂere Rose regulär, die aufgelegte fĂźllende Rose gestĂźrzt.
Zudem verwendet die Stadt Rosenheim ein Logo. Darauf ist wiederum die Rose, die auch auf dem Wappen vorhanden ist, zu finden.
Städtepartnerschaften
Rosenheim unterhält folgende Städtepartnerschaften:
Rosenheim ist befreundet mit:
⢠Osterreich Kufstein (Ăsterreich)
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
Theater
Das Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim (KU'KO) entstand auf dem Areal, auf dem 1967 die Salinengebäude abgetragen wurden. Die am 2. Oktober 1982 eingeweihte Stadthalle, das heutige Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim, hat sich Ăźber die Jahre hinweg zu einem Ăźberregionalen Veranstaltungszentrum entwickelt. In dem heute 3000 Quadratmeter groĂen Mehrzweckgebäude finden jährlich rund 400 Veranstaltungen statt. Es gibt zwei Privattheater mit eigenem Haus: das âTheater am Markt Ostâ und die âTheaterinselâ, auĂerdem das âTheater Rosenheimâ, âINNszenierungâcite-ref-56[56] und weitere Amateurtheater.
Kino
Museen
â
Hauptartikel
:
Liste der Museen in Rosenheim
Seit 1895 beherbergt das Mittertor das Städtische Museum mit seiner umfangreichen Sammlung (rund 5000 Exponate) zur Kulturgeschichte der Stadt und des Landkreises Rosenheim von der Vor- und Frßhgeschichte und RÜmerzeit bis ins 20. Jahrhundert. Es ist eine der bedeutendsten regionalgeschichtlichen Sammlungen Sßdostoberbayerns.
Das Inn-Museum im historischen Flussmeister-Bruckbaustadel an der InnbrĂźcke beherbergt die wasserbau- und schifffahrtstechnische Sammlung des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim. Mit vielen Originalobjekten zeigt das Museum die Innschifffahrt, die Quelle von Rosenheims Wohlstand im Mittelalter, in den vergangenen Jahrhunderten. DarĂźber hinaus vermittelt das Museum Wissenswertes Ăźber Flusslandschaft und Flussbau, Geologie, Besiedlungsgeschichte, Schiffbautechnik, BrĂźckenbau und die Entwicklung von Wasserwegen.
Das Holztechnische Museum wurde im Jahr 1990 im denkmalgeschĂźtzten Ellmaierhaus eingerichtet. Es ist im ersten Stockwerk untergebracht, zu dem man Ăźber die sogenannte Himmelsleiter gelangt. Auf mehr als 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt dieses einmalige Museum, das in engem Zusammenhang mit der Holzstadt Rosenheim und ihren Ausbildungsstätten fĂźr Holzberufe steht, Holz als Werkstoff, seine Bedeutung und Verarbeitung einst und heute. Gezeigt werden nicht nur die Endprodukte, sondern auch ihre Herstellung und die dazu erforderlichen Werkzeuge. RegelmäĂige Sonderausstellungen runden das Angebot des Holztechnischen Museums ab.
Die Städtische Galerie wurde von 1935 bis 1937 von German Bestelmeyer erbaut.cite-ref-58[58] Jährlich finden hier sechs Kunstausstellungen statt. Neben zeitgenÜssischer Kunst werden auch Ausstellungen mit Werken aus dem 19. und 20. Jahrhundert gezeigt. Ein thematischer Schwerpunkt ist dabei die Kunst aus der Region und die Mßnchner Schule.
Der Lokschuppen ist ein international renommiertes Ausstellungszentrum mit jährlich wechselnden Ausstellungen.
Das Solepumpenhaus ist eines der wenigen Baudenkmäler in der Stadt, die an die Rosenheimer Salinenzeit von 1810 bis 1958 erinnern.cite-ref-59[59] Im Rahmen der Landesausstellung Salz Macht Geschichte lieà die Stadt das unter Denkmalschutz stehende Gebäude renovieren und richtete einen Ausstellungsraum zur Rosenheimer Salinengeschichte ein. Zutritt ist nur im Rahmen von Stadtfßhrungen bzw. nach Vereinbarung mit dem Städtischen Museum mÜglich.
Das Klepper-Faltbootmuseum beherbergt verschiedene Exponate, die einerseits die Geschichte der Klepper-Boote, -Mäntel und -Zelte zeigen. Andererseits widmet es sich auch dem Werdegang der Firma Klepper Faltbootwerft, die einst der grĂśĂte Arbeitgeber der Stadt war.
Musikschule Rosenheim
Die Musikschule Rosenheim e. V. wurde 1960 gegrĂźndet. Mit etwa 1600 SchĂźlern und 70 Lehrkräften ist sie die grĂśĂte Musikschule in Stadt und Landkreis Rosenheim. Sie ist Mitglied im Verband Bayerischer Musikschulen (VBSM) und im Verband deutscher Musikschulen (VdM). Durch die vielfältige Vernetzung mit kulturellen Einrichtungen, mit Vereinen, Kirchen und Schulen ist sie zu einem festen Bestandteil des Rosenheimer Kulturlebens geworden. Das Unterrichtsangebot reicht von der musikalischen FrĂźherziehung bis hin zur EinzelfĂśrderung besonders begabter NachwuchskĂźnstler, die sich auf ein Musikstudium vorbereiten. Die Stadt Rosenheim unterstĂźtzt die Musikschule, gemeinsam mit den Zweigstellengemeinden, um damit die kulturelle und kĂźnstlerische Bildung von Kindern und Jugendlichen bis hin zu interessierten Erwachsenen und Senioren zu ermĂśglichen. Neben der individuellen Ausbildung am Instrument bildet auch das gemeinsame Musizieren in Ensembles, Orchestern und ChĂśren einen Schwerpunkt in der Musikschularbeit.cite-ref-60[60]
Bauwerke
Siehe auch
:
Liste der Baudenkmäler in Rosenheim
Plätze und Bauten der Innenstadt
Der Max-Josefs-Platz â frĂźher der Innere Markt und Schranne â wurde 1984 zur FuĂgängerzone. Der historische Marktplatz ist umgeben von BĂźrgerhäusern im typischen Inn-Salzach-Stil (hochgezogene, horizontal abgeschlossene Fassaden; Arkadengänge; Erker). Die Häuser entstanden nach dem groĂen Brand von 1641. Im Kern stammen sie teilweise aus dem 14. Jahrhundert. Vormals schmale Holzhäuser wurden zu stattlichen Patrizierhäusern zusammengefasst. Das Wirtshausschild am Haus Stockhammer zeigt einen Schiffszug. Das Weinhaus Fortner âZum Santaâ wurde 1642 gotisch umgestaltet und 1745 mit einer FrĂźhrokoko-Stuckatur versehen. In der Weinstube ist ein gotisches GewĂślbe enthalten. Das Haus Nr. 22 war von 1641 bis 1878 das Rathaus von Rosenheim. Vor dem Bergmeister-Haus, mit einer sehenswerten Rokoko-EingangstĂźr, befindet sich ein Brunnen mit der Spätrokoko-Statue des Hl. Nepomuk, Schutzpatron der Schiffsleute.
Der Ludwigsplatz wird vom Max-Josefs-Platz durch das Mittertor getrennt. Er war Teil des sogenannten äuĂeren Marktes, der infolge der Erweiterung Rosenheims nach 1500 entstand. Gesäumt wird der Platz von BĂźrgerhäusern im Inn-Salzach-Stil. Der Fischbrunnen, ein Werk von Georg Albertshofer aus dem Jahr 1928, erinnert daran, dass hier frĂźher lebende Fische verkauft wurde. Am Schuhhaus Reindl legt eine Kugel aus napoleonischer Zeit Zeugnis von einem kriegerischen Ereignis im Jahr 1810 ab. Auf einem Teilbereich des Platzes findet regelmäĂig der GrĂźne Markt mit einem reichen Angebot an frischem Obst, GemĂźse und Blumen. Der Ludwigsplatz wurde im Zuge der Landesgartenschau 2010 erneuert.
Das Mittertor ist das einzige erhalten gebliebene von frĂźher fĂźnf Markttoren und war vor 1350 das Osttor des Marktes, der damals mit einem doppelten Graben geschĂźtzt wurde. Seit dem 15. Jahrhundert trennte es den Inneren Markt vom ĂuĂeren Markt und diente als Zollstelle. AuĂerdem enthielt es bis zum 19. Jahrhundert mehrere städtische Einrichtungen wie das Stadtschreiberzimmer. Nach dem groĂen Rosenheimer Stadtbrand 1641 wurde der Zwiebelturm angebracht, später der Langbau verlängert. Im Kern ist das Mittertor das älteste Gebäude der Stadt. An der Fassade zur Seite des Ludwigsplatz befindet sich das Wappen von Rosenheim, die weiĂe Rose auf rotem Grund. Daneben ist das bayerische Wappen zu sehen.
Auf dem Salzstadel nÜrdlich des Ludwigplatzes standen seit 1559 die Salzstadel, die zur Lagerung des von Säumern herantransportierten Salzes dienten. Sie wurden von einem Brand 1889 vernichtet. Das Ballhaus Rosenheim weiter Üstlich entstand im ehemaligen Gebäudekomplex des Hofbräus Rosenheim. Der Saalbau mit Festsaal und GewÜlbekeller entstand 1878. Es wurde ab 1994 renoviert und steht seit 2001 wieder als Veranstaltungsraum zur Verfßgung und bildet mit seinen vielfältigen NutzungsmÜglichkeiten ein Zentrum der Üstlichen Altstadt Rosenheims.
SĂźdlich des Ludwigsplatzes liegt die KĂśnigstraĂe. Als 1878 der alte Bahnhof verlegt wurde, wurde sein Empfangsgebäude zum neuen Rathaus der Stadt; der Lokschuppen gegenĂźber dient heute als Ausstellungszentrum. Der dreigeschossige Mittelpavillon des Rathauses mit Zeltdach und den zweigeschossigen SeitenflĂźgeln weist noch auf die alte Funktion des Baues hin. 1858 war das Gebäude nach drei Jahren Bauzeit fertiggestellt worden. Die KĂśnigschule liegt ebenfalls in der KĂśnigstraĂe und wurde 1866 nach Plänen von Ludwig Foltz und Rudolf Gottgetreu als Knabenschule im Maximilianstil erbaut.
SĂźdlich des Max-Josefs-Platzes entlang des Gillitzerblocks fĂźhrt die MĂźnchener StraĂe, auch âkleine FuĂgängerzoneâ genannt, Richtung Bahnhof und Salinplatz. Sofort ersichtlich sind die prachtvoll restaurierten GrĂźnderzeitfassaden. Den Namen Gillitzerblock verdankt das Ensemble seinem Erbauer Thomas Gillitzer. Er lieĂ Ende des 19. Jahrhunderts auf einem fĂźr damalige Verhältnisse riesigen Areal 15 Häuser errichten, darunter das Hotel Deutscher Kaiser. Ab den 1960er-Jahren wurde das einst in sich geschlossene GrĂźnderzeitensemble durch Neu- und Umbauten verändert. Lediglich die Fassaden in der MĂźnchener StraĂe blieben erhalten und wurden in den letzten Jahren originalgetreu restauriert.
JĂźngeren Datums ist der Salinplatz nahebei. Nach dem Abbruch der Saline in den 1960er-Jahren entstand ein ganz neues Wohn- und Geschäftsviertel mit WohnblĂścken und Hochhäusern unweit des neuen Bahnhofs. In den 1980er-Jahren wurde auf dem Gelände u. a. auch die heutige Stadthalle (KUKO) errichtet. Mit einer Planungszeit von acht Jahren entstand von 1985 und 1987 in nur 18 Monaten der Salinplatz auf einer Fläche von 12.000 m² mit seinen Wohn- und Geschäftshäusern sowie einem groĂen unterirdischen Parkhaus (P6). Der Salinplatz ist FuĂgängerzone.
Die Kunstmßhle sßdlich des Bahnhofs entstand von 1855 bis 1916 in mehreren Bauabschnitten als Industriekomplex. Sie wurde in den 1990er-Jahren renoviert und dient heute als Gastronomie- bzw. Bßroraum. Das Kraftwerk zur Kunstmßhle liegt am Mangfallkanal. Die Kunstmßhle beherbergt die Ausstellungsräume des Kunstvereins Rosenheim. Im oberen Stockwerk der ehemaligen Kunstmßhle finden auf rund 200 m² Ausstellungsfläche wechselnde Ausstellungen zeitgenÜssischer Kßnstler, Austausch-Ausstellungen mit anderen Kunstvereinen sowie ausstellungsbegleitende Aktionen statt.
Die Loretowiese im Norden der Altstadt dient die meiste Zeit des Jahres als kostenloser, innenstadtnaher GroĂparkplatz (P5). Jeweils am letzten Samstag im August beginnt auf der Loretowiese die sogenannte âFĂźnfte Jahreszeitâ, das Rosenheimer Herbstfest.
Kirchen
Die Pfarrkirche St. Nikolaus am Ludwigsplatz entstand 1450 als spätgotischer Bau mit Spitzhelmturm. Nach dem Stadtbrand von 1641 erfolgte der Neubau mit Zwiebelturm (65 m) â dem heutigen Wahrzeichen von Rosenheim. Die Inneneinrichtung wurde dem Zeitgeschmack entsprechend mehrmals verändert, d. h. die Kirche hat eine barocke bzw. neugotische Einrichtung. 1880 wurde das Kirchenschiff um drei Joche in Richtung Ludwigsplatz verlängert. Ab 1960 erhielt das Kircheninnere sein heutiges Aussehen. Ăltestes Kunstwerk ist das Schutzmantelmadonnenbild eines unbekannten Meisters aus dem Jahr 1514. Die Kirche wurde am 10. Dezember 2006 mit einer Altarweihe nach mehrjähriger Renovierung wiedererĂśffnet.
Die Hl.-Geist-Kirche westlich des Max-Josephs-Platzes in der gleichnamigen StraĂe wurde gegen 1449 vom BĂźrger und Brauereibesitzer Hans Stier erbaut (Spitalstiftung). Der gotische Bau wurde ab 1684 barockisiert und der Turm, der ursprĂźnglich einen gotischen Spitzhelm trug, erhielt eine barocke Zwiebel. Innerhalb der Wolfgangskapelle befindet sich das Lucca-Bild, eine Seccomalerei aus dem 15. Jahrhundert.
Die Spitalkirche St. Joseph in der InnstraĂe Ăśstlich des Ludwigsplatzes wurde 1618/19 erbaut. Sie besitzt eine Rokoko-Kanzel mit Ăźppigem Schnitzdekor. Das Altarbild sowie die Ăźbrigen Gemälde, die das Leben des Hl. Josef darstellen, stammen von dem Rosenheimer Maler Joseph Anton HĂśttinger. Sehenswert ist das groĂe Votivgemälde, das den Pandureneinfall und die BeschieĂung Rosenheims im Oktober 1744 zeigt.
Die Loretokapelle auf der Loretowiese hat die Casa santa in Loreto in Italien als architektonisches sowie namentliches Vorbild. Sie wurde 1636 eingeweiht. Loretokapellen wurden im deutschen Sprachraum ab dem 16. Jahrhundert erbaut â oft als Stiftungen adeliger Pilger nach ihrer RĂźckkehr von einer Loretowallfahrt.
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Hl. Blut, welche am sßdlichen Stadtrand liegt, entstand in der jetzigen Form gegen Ende des 17. Jahrhunderts, der spätgotische Chor um 1508. 1686/1687 wurde die Kirche durch Hanns Mayr aus Hausstatt barock umgebaut. Im Chor findet sich ßppige Hochbarockstuckatur, die Stuckatur im Langhaus ist wesentlich sparsamer. Kernstßck der Kirche ist die spätgotische Schnitzgruppe des himmlischen Gnadenstuhls, ein Hauptwerk des Meisters von Rabenden aus der Zeit um 1510. Neben der Kirche befindet sich die Brunnenkapelle, die Ende des 17. Jahrhunderts anstelle der älteren von Hanns Mayr errichtet wurde.
Die Kapelle am RoĂacker lieĂ der Rosenheimer Bierbrauer Martin Schmetterer 1737 unter dem Namen Zu den sieben Zufluchten auf Grund eines GelĂźbdes unmittelbar neben seinem Bierkeller errichten. Er stiftete dazu ein Eremitenbenefizium mit einem an die Kapelle anschlieĂenden Haus. Baumeister war Abraham Millauer aus Hausstatt. Der Meister des Naturstein-Hochaltars ist unbekannt, das Altarbild stammt von Johann Zick und stellt die Heiligen sieben Zufluchten dar. Das kirchliche Kleinod ist der einzige in sich geschlossene barocke Kirchenbau Rosenheims. Der Ortsteil âRoĂackerâ ist älter als Rosenheim. Der Name reicht bis ins Jahr 1160 zurĂźck.
Die Evangelische ErlĂśserkirche wurde 1886 neben dem Rathaus als neogotischer Backsteinbau nach Entwurf von August Hartel erbaut. Die Ausstattung ist zum Teil neogotisch und wurde in den 1970er-Jahren umgestaltet. Die Kreuzwegbilder sind von Petra Winterkamp.
Die Pfarrkirche ChristkĂśnig wurde am 12. Juni 1928 aufgrund der damals schlechten seelsorgerischen Situation vom erzbischĂśflichen Ordinariat genehmigt, der erste Spatenstich geschah dann bereits fĂźnf Tage später. Am 27. Oktober 1929 erfolgte die feierliche Kirchenweihe. Durch die ZerstĂśrung groĂer Teile der Kirche während des Zweiten Weltkrieges erhielt diese 1962 ein neues Glasfenster von Roland Peter Litzenburger, 1984 wurde der Altarraum mit Werken des Rosenheimer KĂźnstlers Josef Hamberger neu gestaltet.
Neben der Sebastianikapelle befindet sich das bereits 1606 gegrĂźndete und 1856 neu besiedelte Kapuzinerkloster Rosenheim.
Die Filial- und Wallfahrtskirche St. Johann Baptist und Heilig Kreuz in Westerndorf wurde 1668 vermutlich nach Plänen des Mßnchener Baumeisters Constantin Pader erbaut. Ein weithin sichtbares Zwiebeldach sitzt auf dem kreisrunden Kirchenbau. Im Inneren wird der vierpassfÜrmige Grundriss von einem griechischen Kreuz mit gleich langen Kreuzarmen gebildet. Wände und Decken sind verziert mit frßhbarockem Stuck Miesbacher Herkunft.
Die spätgotische Kirche St. Quirin in Fßrstätt stammt aus dem 15. Jh.
Einrichtungen
Die Stadtbibliothek Rosenheim (am Salzstadel) wurde 1996 im Gebäude einer ehemaligen Mälzerei erĂśffnet. Auf etwa 1200 m² bietet sie BĂźcher, Zeitschriften, CDs, CD-ROMs und weitere Medien an. In der Kategorie Mittelstadtbibliotheken (50.000â100.000 Einwohner) erreichte die Stadtbibliothek Rosenheim mehrmals den ersten Platz des Bibliotheksindexes.
Das Stadtarchiv befindet sich seit 1937 in einem Seitenbau der Städtischen Galerie. Nach umfassender Aktualisierung beherbergt es derzeit rund 2500 Regalmeter Akten, Pläne, Urkunden, Landkarten und dergleichen. Das Archivgut und die wissenschaftliche Regionalbibliothek kann von jedermann kostenfrei benutzt werden. Als bayerisches Pilotprojekt Archivpädagogik bietet das Stadtarchiv neben Sonderausstellungen, Vorträgen, Lesungen, Fßhrungen fßr Schulklassen und interessierte Gruppen auch Betreuung von Facharbeiten an. Ein Leseraum bietet Platz fßr 30 Personen sowie PC-Arbeitsplätze mit Internetanschluss.
| Name | KĂźnstler |
|---|---|
| Wasserrad | Josef Hamberger |
| Stehende | Rolf Märkl |
| Liegende | Marianne LĂźdicke |
| Mensch und Pferd | Heinrich Kirchner |
| Norne | Louise Stomps |
| Passantengruppe | Erika Maria Lankes |
| Stele | Alfred Regnat |
Parks
Der Riedergarten entstand 1729 als privater Kräutergarten des Rosenheimer Stadtapothekers Johann Rieder. Er wurde 1925 vom Mediziner Hermann Rieder der Stadt als Sommergarten verkauft. 2002 wurde der Riedergarten neu gestaltet und erhielt durch die Ăffnung des vormals unterirdisch gelegenen Stadtbaches ein modernes Gepräge.
Der Salingarten ist seit 1987 vor dem Kultur- und Kongresszentrum Ku'Ko zu einem Skulpturenpark geworden, in dem GroĂplastiken bedeutender Bildhauer aus Rosenheim und Umgebung zu sehen sind.
Schutzgebiete
In Rosenheim gibt es ein Naturschutzgebiet, drei Landschaftsschutzgebiete und ein FFH-Gebiet (Stand April 2016)
Siehe auch
:
Liste der Naturschutzgebiete in der Stadt und Landkreis Rosenheim
Siehe auch
:
Liste der Landschaftsschutzgebiete in Rosenheim
und
Liste der FFH-Gebiete in der Stadt Rosenheim
Landesgartenschau 2010
Die Stadt Rosenheim war Ausrichter der Landesgartenschau 2010. Im Zuge dieser Veranstaltung haben groĂe Renovierungen der Innenstadt sowie an Mangfall und Inn das Stadtbild neu geprägt. Auch der Bahnhof wurde barrierefrei umgebaut und bekam mehr Läden und Einrichtungen.
Sport
Rosenheim hat eine lange Eishockeytradition. Die Anfänge des Eishockey-Sports reichen zurßck bis ins Jahr 1928. Somit gehÜrt Rosenheim zusammen mit Fßssen, Garmisch-Partenkirchen und Bad TÜlz zu den ältesten Eishockey-Standorten in Bayern. Der Sportbund DJK Rosenheim (SBR) wurde 1982, 1985 und 1989 deutscher Meister und erreichte 1988, 1990 und 1992 das Finale um die deutsche Meisterschaft. 1993 folgte der freiwillige Abstieg in die zweite Bundesliga. Mit einer aus dem eigenen Nachwuchs gebildeten Mannschaft gelang der sofortige Wiederaufstieg in die erste Bundesliga. 1994 wurde die erste Bundesliga in die DEL umgewandelt, zu deren Grßndungsmitgliedern der SBR zählt. Die Eishockeyabteilung wurde vom Stammverein Sportbund DJK Rosenheim abgespaltet und in die Starbulls Rosenheim GmbH umgewandelt. Nach mehreren Jahren in der DEL wurde die Lizenz nach Iserlohn verkauft. Der Verein musste als Starbulls Rosenheim e. V. in der untersten bayerischen Liga wieder von vorne anfangen, schaffte aber in der Saison 2003/2004 den Aufstieg in die Oberliga (dritthÜchste Liga) und in der Saison 2009/2010 den Aufstieg in die 2. Bundesliga. In der Saison 2010/2011 konnte erstmals in der Vereinsgeschichte der DEB-Pokal gewonnen werden. 2011/2012 kam der Vizemeister-Titel in der 2. Bundesliga dazu.
GroĂer Wert wird bei den Starbulls Rosenheim auf die Eishockey-Nachwuchsarbeit gelegt. Aushängeschild ist hierbei die DNL-Mannschaft, die in der Saison 2005/06 und 2010/11 die Deutsche Vizemeisterschaft errang.
Rosenheims grĂśĂter von insgesamt dreizehncite-ref-61[61] FuĂballvereinen ist der TSV 1860 Rosenheim, der 1999 und 2013 den bayerischen Verbandspokal gewann und daher zweimal am DFB-Pokal teilnahm. Seine Heimspiele trägt der TSV im 1969 erĂśffneten Jahnstadion aus. Ăberregional bekannt ist auĂerdem der Sportbund DJK Rosenheim, der mehrere Jahre in der Bayernliga SĂźd spielte und dabei auch an der Aufstiegsrelegation zur Regionalliga teilnahm, dort allerdings knapp scheiterte.cite-ref-62[62] Nach mehreren Jahren des sportlichen Niedergangs spielt der Sportbund Rosenheim nun in der Bezirksliga Oberbayern Ost.cite-ref-63[63]
Die Mitglieder des Kajak-Klubs Rosenheim (KKR) erzielten internationale Erfolge. Sogar Welt- und Europameister (zum Beispiel Claudia Brokof) gingen aus den Reihen dieses Vereins hervor und auch aktuell gehĂśren Athleten des KKR der internationalen Spitze an.
Die am 23. September 1877 gegrĂźndete Sektion Rosenheim des Deutschen Alpenvereins ist der grĂśĂte Sportverein der Stadt, besitzt zwei SchutzhĂźtten und ein eigenes Kletterzentrum; auĂerdem betreut sie mehrere Kilometer an HĂśhenwegen.
Zur deutschen und teilweise internationalen Spitze gehĂśren auch Sportlerinnen und Sportler in den Disziplinen Badminton (PTSV Rosenheim), Boxen (ASV Happing), Leichtathletik (TSV 1860 Rosenheim), Faustball (MTV Rosenheim), Rock'n'-Roll-Tanzsport (Rock'n'-Roll-Club Rosenheim) sowie Ski-/Snowboardfahrer und Kampfsportler mehrerer Vereine. Der PTSV Rosenheim ist mit seiner Badminton-Mannschaft im Jahr 2010 in die 1. Bundesliga aufgestiegen.
Die vier mitgliedstärksten Breitensportvereine Rosenheims sind die Sektion Rosenheim des Deutschen Alpenvereins, SB/DJK Rosenheim, der Skiclub Aising-Pang sowie der TSV 1860 Rosenheim.
Die grĂśĂten Sportstätten Rosenheims sind das städtische Eisstadion ROFA-Stadion, das 6.300 Zuschauern Platz bietet, die Gabor-Halle (1.200 Plätze) sowie das Jahnstadion (6.000 Plätze) des TSV 1860 Rosenheim und der Campus des SB/DJK Rosenheim.
2021 bewarb sich die Stadt als Host Town fĂźr die Gestaltung eines viertägigen Programms fĂźr eine internationale Delegation der Special Olympics World Summer Games 2023 in Berlin. 2022 wurde sie als Gastgeberin fĂźr Special Olympics Mauritius ausgewählt.cite-ref-64[64] Damit wurde sie Teil des grĂśĂten kommunalen Inklusionsprojekts in der Geschichte der Bundesrepublik mit mehr als 200 Host Towns.cite-ref-65[65]
RegelmäĂige Veranstaltungen
⢠Rosenheimer Starkbierfest (Mitte März)
⢠Rosenheimer Stadtfest (zwischen Juni und August; alle zwei Jahre)
⢠Das Rosenheimer Herbstfest (Beginn: letzter Samstag im August, Dauer: 16 Tage) ist das grĂśĂte Volksfest in SĂźdostoberbayern. Mit jährlich Ăźber einer Million Besuchern ist es nach dem MĂźnchner Oktoberfest, dem Straubinger Gäubodenfest und der Bergkirchweih in Erlangen das viertgrĂśĂte Volksfest in Bayern.
⢠Neue Messe Rosenheim (im 2-Jahres-Turnus): Seit 1949 fand die Sßd-Ost-Messe in Rosenheim statt, im Jahre 2008 wurde diese abgelÜst durch die Neue Messe Rosenheim
⢠City-Lauf (3. Oktober)
⢠Christkindlmarkt in der FuĂgängerzone
⢠Faschingstreiben (Faschingsdienstag)
⢠Rosenheim in Bewegung (Mai) mit groĂem Autosalon, Themenpark Freizeit, Fun & Fitness
⢠Critical Mass: Radtour durch die Stadtcite-ref-66[66]
⢠Lange Nacht der Kunst, Kultur und Unterhaltung (alle zwei Jahre im Herbst, abwechselnd mit dem Stadtfest)
⢠Kleinkunsttage (Mitte Oktober)
⢠Rosenheim Sommerfestival (Juli, seit 2011)
⢠Bavarian Dance Days seit 2017
⢠StadtfĂźhrung âAuf den Spuren der Rosenheim-Copsâ (jeden Samstag um 16 Uhr)
⢠Stadtradeln (Aktion des Klima-Bßndnisses der europäischen Städte mit indigenen VÜlkern der Regenwälder/Alianza del Clima e. V mit dem Untertitel Radeln fßr ein gutes Klima)
Wirtschaft und Infrastruktur
Im Jahre 2016 erbrachte Rosenheim, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 3,091 Milliarden âŹ. Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 49.671 ⏠(Bayern: 44.215 ⏠/ Deutschland 38.180 âŹ) und damit Ăźber dem regionalen und nationalen Durchschnitt. 2017 waren ca. 48.600 Personen erwerbstätig.cite-ref-67[67]
Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt Rosenheim Platz 88 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählte damit zu den Orten mit âhohen Zukunftschancenâ.cite-ref-68[68] In der Ausgabe von 2019 lag sie auf Platz 27 von 401.cite-ref-69[69]
Rosenheim ist Zentrum eines Ballungsraums von etwa 150.000 Einwohnern und ein Oberzentrum im sĂźdostoberbayerischen Raum.
Rosenheim ist der Sitz mehrerer teils international agierender holzverarbeitender Unternehmen; die Bandbreite reicht von der Herstellung von ParkettbÜden bis zur Fenstertechnik. Den Betrieben der Holzbranche steht dabei das Wissen mehrerer Ausbildungsstätten vor Ort zur Verfßgung (siehe #Bildung). Das Institut fßr Fenstertechnik (ift) hat seit seiner Grßndung 1966 seinen Sitz in Rosenheim. Zu den Unternehmen, die ihren Sitz in Rosenheim haben, gehÜren auch Gabor Shoes, Klepper (Faltboote) und Prijon (Kajaks).
Ansässige Unternehmen
⢠Gabor Shoes
⢠BTK Befrachtungs- und Transportkontor GmbH
⢠BMW-MINI Autohaus Unterberger Rosenheim
⢠Klepper
⢠Kathrein SE
⢠REMONDIS Sßd GmbH
⢠Kathrein Digital Systems GmbH
⢠Steelcase GmbH â Produktion BĂźromĂśbel
⢠Beton Bernrieder GmbH
⢠ift Rosenheim â Technologiezentrum
⢠Ludwig Kriechbaum GmbH Audi Zentrum Rosenheim
⢠Agenda Informationssysteme GmbH & Co. KG
⢠Hans Holzner Baugesellschaft mbH
⢠Volkswagen Zentrum Rosenheim â L. Wallner GmbH
⢠Kliniken der Stadt und des Landkreises Rosenheim GmbH
⢠Heinzinger electronic GmbH
⢠Auerbräu
⢠MediaMarkt Rosenheim
⢠WEKO Wohnen Rosenheim GmbH & Co. KG
⢠mÜmax Rosenheim
⢠Hoegner Comp. GmbH & Co. KG
⢠WETRON electronic components GmbH
Arbeitsmarkt
Zum 30. Juni 2005 hatte die Stadt Rosenheim 27.600 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte.
| Branche | Anteil |
|---|---|
| Land- und Forstwirtschaft, Fischerei | 0 0,3 % |
| Produzierendes Gewerbe | 28,4 % |
| Handel, Gastgewerbe und Verkehr | 25,0 % |
| Sonstige Dienstleistungen | 46,3 % |
Pendler
Unternehmen und Bildungseinrichtungen in Rosenheim ziehen Pendler bis aus den Üsterreichischen Bundesländern Tirol und Salzburg an. Andererseits pendeln täglich ßber 18.000 Menschen aus Stadt, sowie Landkreis Rosenheim nach Mßnchen. Insgesamt pendeln knapp 11.000 Menschen aus der Stadt (davon 8.900 in den Landkreis Rosenheim), 22.000 Personen pendeln ein (davon 17.200 aus dem Landkreis Rosenheim).cite-ref-71[71]
Arbeitslosenquote
| Erfassungsraum | Arbeitslosenquote |
|---|---|
| Stadt Rosenheim | 4,4 % [ 72 ] |
| Agentur fĂźr Arbeit Rosenheim | 2,7 % [ 73 ] |
| Landkreis Rosenheim | 2,6 % [ 74 ] |
| Bayern | 3,4 % [ 75 ] |
| Deutschland | 5,7 % [ 76 ] |
(Stand: März 2023)
Verkehr
StraĂenverkehr
An das Ăźberregionale StraĂennetz ist Rosenheim Ăźber die Autobahnen 8 MĂźnchenâSalzburg und 93 RosenheimâKufstein sowie die BundesstraĂe 15 angebunden. Die B 15 wurde im Sommer 2005 zwischen Autobahn und âPanorama-Kreuzungâ auf vier Fahrstreifen ausgebaut. Langfristig ist ein autobahnähnlicher Neubau der BundesstraĂe 15, die B 15neu, zwischen Regensburg, Landshut und Rosenheim geplant.
Seit Jahren wird auch Ăźber eine Reihe von UmgehungsstraĂen nachgedacht, um die Innenstadt vom Verkehr zu entlasten. Nach langer Planung wurde 2005 mit dem Bau der sĂźdlichen Umgehung Panorama-Schwaig begonnen. Das Vorhaben war umstritten, da diese StraĂe die Kaltenauen, ein Landschaftsschutzgebiet, durchquert. Ein Volksentscheid im Jahr 2003 ging jedoch zugunsten der StraĂe aus. Sie wurde im Mai 2007 fertiggestellt. Weitere Projekte sind die Westtangente Rosenheim, fĂźr die 2006 der Planfeststellungsbeschluss erfolgte, und die dritte InnbrĂźcke, die den Inn beim Ortsteil Langenpfunzen Ăźberqueren soll.
Schienenverkehr
Mit einem Aufkommen von täglich rund 20.000 Fahrgästen ist der Bahnhof Rosenheim der siebtgrĂśĂte Bahnhof in Bayern.
Rosenheim ist ein Eisenbahnknotenpunkt und wird von den Bahnstrecken RosenheimâKufstein (Kursbuchstrecke 950), MĂźnchenâRosenheim (Kursbuchstrecke 951), RosenheimâSalzburg (Kursbuchstrecke 951), RosenheimâMĂźhldorf (Kursbuchstrecke 944) und RosenheimâHolzkirchen (Mangfalltalbahn, Kursbuchstrecke 958) berĂźhrt.
Im Stadtgebiet von Rosenheim gibt es zwei Haltepunkte, Rosenheim Hochschule an der Strecke RosenheimâMĂźhldorf, sowie den neugebauten und im September 2019 in Betrieb genommene Haltepunkt Rosenheim Aicherpark an der Bahnstrecke nach Holzkirchen.
Die Ăsterreichischen Bundesbahnen befahren die Verbindung SalzburgâLandl/Rosenheim (â Kufstein) im Stundentakt ohne Halt mit FernzĂźgen der Relation WienâSalzburgâInnsbruckâVorarlberg Ăźber die Rosenheimer Kurve.
In Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2010 wurde der Bahnhof barrierefrei ausgebaut und mit einem Tunnel eine Verbindung fĂźr FuĂgänger zwischen Zentrum und dem sĂźdlichen Stadtgebiet hergestellt. Unter Auswertung alliierter Luftaufnahmen wurden Munitionsreste gesucht, um Tunnel zwischen dem Hammerbach (der den Bahnhof unterflieĂt) und dem Empfangsgebäude zu bauen.
Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2023 trat die Stadt Rosenheim dem MĂźnchner Verkehrs- und Tarifverbund bei. Der Schienenverkehr wurde dadurch auch in den MVV-Tarif aufgenommen und Rosenheim liegt nun in der Zone 7.cite-ref-77[77]
Ăffentlicher Nahverkehr
Der Regionalverkehr Oberbayern bietet Anbindungen der Gemeinden des Landkreises mit der Stadt Rosenheim und den benachbarten Landkreisen.
Der Stadtbusverkehr wird von der kommunalen Verkehrsgesellschaft Rosenheim mbH & Co. KG betrieben. Zum Fahrplanwechsel vom 15. Dezember 2024 betreibt das Unternehmen 14 Linien, die montags bis samstags von 6:15â19:00 Uhr verkehren. Von 4:30â6:15 Uhr, sowie von 19:00â23:00 Uhr (samstags 4:30â9:00 Uhr, sowie freitags und samstags 19:00â2:00 Uhr) werden Nachtbus-Ringlinien betrieben. Alle Siedlungen (z. B. Westerndorf am Wasen, UnterfĂźrstätt, Langenpfunzen, Happing, Kastenau) werden halbstĂźndlich bedient. Durch Ăberlagerung von Linien werden die wichtigsten Wohngebiete (Aicherpark, Westerndorf-St. Peter, Kufsteiner StraĂe) im 15-Minuten-Takt bedient. Einzig die Linie 409 bindet die Nachbarstadt Kolbermoor im 60-Minuten-Takt an. Samstags fahren alle Linien, mit Ausnahme der Linie 412, nur stĂźndlich. Die acht Nachtbus-Ringlinien fahren alle Stadtteile Rosenheims an.cite-ref-78[78]
Die zentrale Bushaltestelle Stadtmitte dient als Verknßpfungspunkt mit Info-Center im Ticketzentrum. Seit dem Fahrplanwechsel im Februar 2023 fahren auch die Stadtbusse den regionalen Omnibusbahnhof (ROB) an.cite-ref-1-79-0[79] 2006 nutzten ßber vier Millionen Fahrgäste den Rosenheimer Stadtbus.cite-ref-80[80] An Sonn- und Feiertagen findet kein Verkehr statt.
Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2023 trat die Stadt Rosenheim dem Mßnchner Verkehrs- und Tarifverbund bei, seitdem sind die städtischen Buslinien zum MVV-Tarif nutzbar. Darßber hinaus bekamen sämtliche Linien neue Nummern. Die Linien 401 bis 413 verkehren tagsßber und die Linien 420 bis 429 morgens sowie abends.cite-ref-81[81]
| Linie | Linienverlauf [ 82 ] | Verkehrsunternehmen |
|---|---|---|
| 340 | (Ellmosen -) Bad Aibling â Kolbermoor R â Rosenheim Bahnhof R â Rosenheim, Stadtmitte | Hollinger |
| 342 | Rosenheim Stadtmitte â Rosenheim R â Kolbermoor R â Bad Aibling R | RVO |
| 346 | Bad Aibling â Beyharting â OstermĂźnchen R â Tattenhausen â Rosenheim Bahnhof R | Hollinger |
| 348 | ( Brannenburg -) Au â Bad Feilnbach â Raubling R â Rosenheim Bahnhof R | Steinbrecher |
| 401 | Stadtmitte â Hochschule/FOS â Kaserne â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 402 | Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Endorfer Au â Am Gries â Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 403 | Ringlinie: Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Traberhof â Happing â ROFA-Stadion â Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 404 | Stadtmitte â UnterfĂźrstätt â KĂźpferling â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 405 | Stadtmitte â Langenpfunzen â (Pfaffenhofen) â Egarten â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 406 | Stadtmitte â Klinikum â Erlenau â Friedhof â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 407 | Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Schwaig â OberwĂśhr â Heilig Blut â Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| [[ Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort âvâ / 407V ]] | Schulverstärker: Aising Schule â Pang Schule â Westerdorf Am Wasen â Schwaig â OberwĂśhr | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 408 | SchĂźlerverkehr: Kolbermoor, Siedlerplatz â Kolbermoor R â Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 409 | Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Aicherpark R â Kolbermoor R â Kolbermoor, KĂśnigseestraĂe | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 410 | Stadtmitte â Freibad â Kastenau | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 411 | Ringlinie: Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Aisingerwies â Aising â Pang â Schwaig â Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 412 | Ringlinie: Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Schwaig â Pang â Aising â Aisingerwies â Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 413 | Ringlinie: Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â ROFA-Stadion â Alt-Happing â WEKO â Alt-Happing â Traberhof â Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 419 | saisonaler Adventsbus: Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Aicherpark â Schwaig â Pang â Aising â WEKO â Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte [ 83 ] | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 420 | Abendverkehr: Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Happing â Kastenau â Eisstadion â Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 421 | Abendverkehr: Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Aisingerwies â Aising â Pang â Westerndorf â Schwaig â Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 422 | Abendverkehr: Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Schwaig â Pang â Aising â Aisingerwies â Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 423 | Abendverkehr: Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Traberhof â Happing â WEKO â Happing â Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 424 | Abendverkehr: Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte â UnterfĂźrstätt â Westerndorf â Berufsschule â KĂźpferling â Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 426 | Abendverkehr: Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte â Erlenau â Langenpfunzen â Westerndorf â Kaserne â Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 427 | Abendverkehr: Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Endorfer Au â OberwĂśhr â Aisingerwies â Heilig Blut â Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 429 | Abendverkehr: Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Aicherpark R â Kolbermoor R â Kolbermoor, KĂśnigseestraĂe | Verkehrsgesellschaft Rosenheim |
| 435 | Rosenheim Bahnhof R â SchloĂberg â Vogtareuth â Griessstätt / Aichet â Wasserburg am Inn Stadt Busbf | RVO |
| 436 | Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte â Pfaffenhofen â Rott am Inn R â Attel â Reitmehring â Wasserburg am Inn R â Wasserburg Stadt Busbf | RVO |
| 490 | Rosenheim, Stadtmitte â Rosenheim Bahnhof R â Raubling â Altenmarkt am Inn â NuĂdorf am Inn â Windshausen | RVO |
| 491 | Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte â Prutting â KrottenmĂźhl â Bad Endorf R â Prien a. Chiemsee R | RVO |
| 492 | Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte â Prutting â Halfing â HĂśslwang â Amerang | RVO |
| 493 | Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte â Lauterbach â AchenmĂźhle â Grainbach â RoĂholzen | RVO |
| 494 | Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte â Rohrdorf â Frasdorf â Prien a. Chiemsee R | RVO |
| 495 | Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte â GroĂkarolinenfeld R â Tattenhausen | RVO |
| 496 | Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte â Riedering â SĂśllhuben â Frasdorf â Aschau (Chiemgau) R | RVO |
| 497 | Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte â Stephanskirchen â Riedering â Moosen â Mauerkirchen â Prien a. Chiemsee R | RVO |
| 498 | Rosenheim Bahnhof R â Stadtmitte â SchloĂberg â Stephanskirchen â Baierbach | RVO |
Radverkehr
Rosenheim liegt am Inn-Radweg, einem internationalen Fernradweg. Daneben gibt es Planungen fĂźr zwei Radschnellwege (Stephanskirchen â Feldkirchen-Westerham, sowie Brannenburg â Schechen), welche beide durch das Stadtgebiet Rosenheims verlaufen.
Medien
Seit 1989 gibt es in Rosenheim die Lokalradiosender Charivari und seit 1988 Radio Regenbogen (Bayern) sowie seit 2001 den Jugendsender Radio Galaxy. Radio Charivari hat eine technische Reichweite von 310.000 HÜrern, Radio Regenbogen, das in ganz Sßdostoberbayern zu hÜren ist, erreicht technisch 810.000 HÜrer. Bereits 1987 ging das Regionalfernsehen Rosenheim (RFR) im Kabelnetz an den Start. Anfang 2004 wurde das Sendegebiet um die Landkreise Mßhldorf, AltÜtting, Traunstein und Berchtesgadener Land erweitert und das RFR in RFO (Regionalfernsehen Oberbayern) umbenannt; es erreicht inzwischen etwa eine halbe Million potenzieller Zuschauer. Die Verbreitung erfolgt ßber diverse Kabelnetze in Sßdostbayern, ßber DVB-T, ßber Antenne sowie digital ßber Satellit (DVB-S) auf Astra 19,2° Ost.
Das Oberbayerische Volksblatt (OVB) ist die Regionalzeitung in Stadt und Landkreis Rosenheim und im Landkreis MĂźhldorf sowie im westlichen Teil des Landkreises Traunstein. Sie erreicht mit ihren Regionalausgaben eine Druckauflage von knapp 80.000 Exemplaren und rund 220.000 Leser in der Region.
AuĂerdem decken den Landkreis Rosenheim folgende Wochenzeitungen ab:
Seit 1986 erscheint in der Stadt Rosenheim, Chiemgau, Mangfalltal sowie Wasserburg das Anzeigenblatt blick, das von der Blickpunkt Verlags-GmbH & Co. KG herausgegeben wird. Die kostenlose Wochenzeitung erscheint im halbrheinischen Format und berichtet ßber lokale Veranstaltungen und regionale Nachrichten. Seit November 2008 hat der Verlag mit dem InnSalzach-blick sein Erscheinungsgebiet in den Landkreis Mßhldorf und AltÜtting ausgedehnt. Die Auflage beläuft sich derzeit auf etwa 128.000 wÜchentliche Exemplare.
Das echo erscheint ebenso wĂśchentlich und wird von der Pons Aeni Verlag GmbH in Rosenheim herausgegebenen. Das kostenlose Anzeigenblatt erreicht im Landkreis Rosenheim etwa 78.000 Haushalte.
blick und echo sind Mitglied in der Anzeigenblattgruppe SĂźdbayern.
Seit Beginn 2007 erscheint die pressewoche auf dem Rosenheimer Zeitungsmarkt. Das Anzeigenblatt wird in Rosenheim verlegt.
Das ehemals kostenlose Anzeigenblatt Rosenheimer Nachrichten wurde zwischen 2003 und 2011 von der INNdependent Media GmbH herausgegeben, seit 2007 eine Tochter der Üsterreichischen Verlagsgruppe Salzburger Nachrichten. Das Blatt erreichte etwa 175.000 Haushalte in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgaden und war seinerzeit die auflagenstärkste Wochenzeitung zwischen Mßnchen und Salzburg.
Bildung
In Rosenheim bestehen 15 Schulen mit 8500 Schßlern unter der Trägerschaft der Stadt Rosenheim. Darunter sind neun Grund- und Mittelschulen, ein Sonderpädagogisches FÜrderzentrum, zwei Realschulen und drei Gymnasien: Das Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium, das Ignaz-Gßnther-Gymnasium und das Karolinen-Gymnasium.
Zudem gibt es eine Waldorfschule, eine private Wirtschaftsschule, eine Fachoberschule sowie eine damit verbundene Berufsoberschule, zwei Berufsschulen, fĂźnf Berufsfachschulen fĂźr verschiedene Ausbildungsberufe und die Hochschule Rosenheim.
Durch den Fachbereich Holztechnik der Fachhochschule mit seinem Lehrinstitut der Holzwirtschaft und Kunststofftechnik sowie die Staatliche Fachschule fĂźr Holztechnik, die in Rosenheim Holzingenieure, -wirte und -techniker ausbilden, knĂźpft Rosenheim an seine jahrhundertelange Tradition als Zentrum des oberbayerischen Holzhandels, der Holzgewinnung und -bearbeitung an.
Gesundheit
Rosenheim ist Sitz des kommunalen Klinikverbundes Kliniken der Stadt und des Landkreises Rosenheim GmbH (RoMed) und dessen zentralen Klinikums Rosenheim, das mit Ăźber 2000 Mitarbeitern und 622 Betten das grĂśĂte Krankenhaus der Region ist.
Versorgung
â
Hauptartikel
:
Stadtwerke Rosenheim
Die Stadtwerke Rosenheim sind Betreiber der Ăśrtlichen Netze in Rosenheim und Umgebung.
Stromversorgung
Der Stromnetzbetreiber in Rosenheim sind die Stadtwerke Rosenheim. Diese betreiben nicht nur das Netz, sondern haben auch zahlreiche Kraftwerke zur Erzeugung.
Erdgasversorgung
Das Ăśrtliche Erdgasverteilnetz wird von den Stadtwerken Rosenheim betrieben.
Wärmeversorgung
Fßr die Wärmeversorgung und Erzeugung sind die Stadtwerke Rosenheim zuständig. Durch das Mßllkraftwerk und die entsprechende Abwärme besitzt Rosenheim ein beachtliches Nah- und Fernwärmenetz.
Kälteversorgung
Die Stadtwerke errichten fßr die Innenstadt eine Fernkälteversorgung. Der Ausbau hat dazu bereits begonnen und es konnten die ersten Häuser angeschlossen werden.
Trinkwasser- und Abwasserentsorgung
Die Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers wird von den Stadtwerken Rosenheim Ăźbernommen. Das Trinkwasser fĂźr Rosenheim stammt ausschlieĂlich aus Grundwasser. Es wird seit 1950 im unteren Mangfalltal bei Bad Aibling Ăźber Tiefbrunnen aus 35 Metern Tiefe gefĂśrdert (sechs Brunnen bei Willing, einer bei Ellmosen).cite-ref-84[84] Nach einer UV-Bestrahlung zur Desinfektion wird es in das 400 Kilometer lange Leitungsnetz abgegeben. Hier sind drei Hochbehälter mit insgesamt 12.820 mÂł FassungsvermĂśgen zwischengeschaltet, die der Druckerhaltung dienen und Verbrauchsspitzen abdecken. Der grĂśĂte von ihnen ist der Hochbehälter Kreut mit 10.000 mÂł Volumen, in Waldering stehen zwei kleinere Behälter.cite-ref-85[85]cite-ref-86[86] Insgesamt betrug die Abgabe der Stadtwerke 5 Mio. mÂł im Jahr 2020. Der Anschlussgrad an das Trinkwassernetz liegt in Rosenheim bei 100 Prozent.cite-ref-wasserstatistik-87-0[87]
Mit einer Gesamthärte von 19,8 °dH fällt das Wasser in den Härtebereich âhartâ.cite-ref-88[88] Der Brutto-Verbrauchspreis liegt bei 1,87 Euro je Kubikmeter.cite-ref-89[89]
Die Ableitung und Reinigung des anfallenden Abwassers fällt in den Zuständigkeitsbereich der Stadtentwässerung Rosenheim. 99,5 % der Stadtbewohner waren 2016 an die Kanalisation angeschlossen.cite-ref-wasserstatistik-87-1[87] Sie hat im Ortsgebiet eine Länge von 285 Kilometern, davon 75 Kilometer im Mischsystem. Das Mischsystem herrscht insbesondere in den zentralen Stadtteilen vor. Der grĂśĂte Kanaldurchmesser liegt bei 2,5 Metern.cite-ref-90[90]
Das Abwasser von Rosenheim, Kolbermoor, Pfaffenhofen und GroĂkarolinenfeld wird im zentralen Klärwerk Rosenheim kl-ranlage-rosenheim47.876112.1304 gereinigt. Die Anlage wurde von 1959 bis 1964 als mechanisch-biologische Kläranlage erbaut und seitdem mehrfach erweitert. Heute hat sie eine Kapazität von 350.000 Einwohnerwerten und behandelt bei Trockenwetter etwa 60.000 mÂł Abwasser täglich im Belebtschlammverfahren. Nach einer Aufenthaltszeit von durchschnittlich 24 Stunden wird das gereinigte Wasser Ăźber den Hammerbach und die Rott schlussendlich in den Inn eingeleitet. Der anfallende Klärschlamm wird Ăźber einen Zeitraum von 20 bis 30 Tagen verfault, durch Zentrifugen entwässert und anschlieĂend verbrannt, das bei der Faulung entstehende Klärgas wird zur Strom- und Wärmeerzeugung verwendet. So kann der gesamte Wärmebedarf und 75 % des Strombedarfs der Kläranlage selbst erzeugt werden.cite-ref-91[91]
Prostitution
Im Stadtgebiet von Rosenheim konzentrieren sich 22 Bordelle. Ursache ist neben der Lockerung des Prostitutionsgesetzes im Jahr 2002, dass Rosenheim im weiten Umkreis die einzige Stadt oberhalb der hierfĂźr notwendigen Schwelle von 30.000 Einwohnern ist.cite-ref-92[92]
Ăffentliche Einrichtungen
Zuständig fĂźr die Polizei in Rosenheim ist das Polizeipräsidium Oberbayern SĂźd. Ăber die Polizei in Stadt und Landkreis Rosenheim wurde zwischen September 2011 und Januar 2013 wegen Fällen von Polizeigewalt berichtet. Der Chef der Rosenheimer Polizei wurde im November 2012 wegen KĂśrperverletzung im Amt zu einer Strafe von 11 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, weil er beim Rosenheimer Herbstfest 2011 einen Jugendlichen verletzte.cite-ref-93[93] Gegen das Urteil legte er Revision ein.cite-ref-94[94] Die Revision wurde vom Bundesgerichtshof als unbegrĂźndet abgewiesen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.cite-ref-ovb-2013-04-20-95-0[95]
Gerichte mit Sitz in Rosenheim sind das Amtsgericht Rosenheim und das Arbeitsgericht Rosenheim.
Ehemalige Garnison
Rosenheim erhielt 1936 erstmals eine Garnison, als das Pionierbataillon 7 die im Rahmen der AufrĂźstung der Wehrmacht neu erbaute Kaserne bezog. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte dann der Bundesgrenzschutz (ab 1957: Technische Grenzschutzabteilung SĂźd) das Areal. Heute befindet sich dort die Unterkunft Hans Ritter von Lex der Bundespolizei.
PersĂśnlichkeiten
EhrenbĂźrger
â
Hauptartikel
:
Liste der EhrenbĂźrger von Rosenheim
Die amtliche Liste nennt 13 Personen, denen die Stadtverwaltung seit 1905 das EhrenbĂźrgerrecht verliehen hat. Sie ist bereinigt um Adolf Hitler und einige andere ab 1933 geehrte Personen, denen das EhrenbĂźrgerrecht aberkannt wurde.
Bekannte Ehrenbßrger sind Johann Klepper, der als Begrßnder der Klepperwerke zeitweise einer der Hauptarbeitgeber der Stadt war, der Holzfabrikant Georg Aicher, nach dem heute das Gewerbegebiet Aicher Park benannt ist, sowie der in Rosenheim geborene Hans Ritter von Lex, einstiger Präsident des Deutschen Roten Kreuzes.cite-ref-98[98]
SĂśhne und TĂśchter und andere PersĂśnlichkeiten mit Bezug zur Stadt
â
Hauptartikel
:
Liste von PersĂśnlichkeiten der Stadt Rosenheim
Literatur
⢠Hans Heyn: Rosenheim, Stadt und Land am Inn. Rosenheimer Verlagshaus, 1985.
⢠Karl Mair, Michael Pilz: Rosenheimer Stadtbilder: Ansichten aus fßnf Jahrhunderten. Historischer Verlag Rosenheim, 2001.
⢠Carl O. Renner: Rosenheim. Rosenheimer Verlagshaus, 1998.
⢠Carl O. Renner: Der Rosenheimer Salzkrieg. Rosenheimer Verlagshaus, 1995.
⢠Gabriele und Sol de Sully: Zum Beispiel Rosenheim; in: Norbert KĂźhne: Wir arbeiten mit Jugendlichen, Andreas Achenbach Verlag, GieĂen, 1975; S. 56â70, ISBN 3-87958-126-6.
⢠Manfred Treml und Michael Pilz (Herausgeber) unter Mitarbeit von Maria Schimke und Tobias Teyke: Rosenheim. Geschichte und Kultur. Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Stadt und des Landkreises Rosenheim. Historischer Verlag Rosenheim 2012.
⢠Stefan Trux, Franz Hilger: Rosenheim â Tor zum Inntal. Medien-Verlag Schubert, Hamburg 1997, ISBN 3-929229-45-5.
⢠Ludwig Gassner: Rosenheim und dessen Umgebung. Fßr Fremde und Einheimische unter besonderer Berßcksichtigung des Heilbades Rosenheim. Rosenheim 1865 (online).
⢠Otto Titan von Hefner: Die Chronik von Rosenheim. Rosenheim 1860 (online).
⢠Phillip Albrecht: Rosenheim ist meine Heimat!
⢠Ludwig Eid: Aus Alt-Rosenheim. Verlag des Stadtarchivs, Rosenheim 1906 (online [abgerufen am 13. Dezember 2015]).
⢠G. Ludwig Ditterich: Rosenheim in Oberbayern als Voralpen-Kurort, Mßnchen 1870 (Digitalisat)
⢠Rosenheim, Oberbayern, in: Meyers Gazetteer (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, und alter Landkarte der Umgebung von Rosenheim).
Weblinks
Commons
: Rosenheim
â Sammlung von Bildern und Audiodateien
Wikivoyage: Rosenheim
â ReisefĂźhrer
⢠Stadt Rosenheim
⢠Stadtgeschichte
⢠Literatur von und ßber Rosenheim im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Wappen von Rosenheim in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
⢠Rosenheim: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes fßr Statistik
⢠Linkkatalog zum Thema Rosenheim bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Einzelnachweise
cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-by-11. Einwohnerzahlen â Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern â Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt fĂźr Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu).
cite-note-22. â Sozialreport II/2014. (PDF, 1,53 MB) In: rosenheim.de. Stadt Rosenheim, S. 33, archiviert vom Original am 20. Februar 2018; abgerufen am 22. Februar 2018.
cite-note-einwohnerstatistik-32. Sozialreport II/2014. (PDF, 1,53 MB) In: rosenheim.de. Stadt Rosenheim, S. 27, archiviert vom Original am 23. September 2021; abgerufen am 8. Oktober 2021.
cite-note-44. â Stadt Rosenheim in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 23. Dezember 2017.
cite-note-55. â Orte | bavarikon. Abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-63. âRosenheim weather historyâ, bei meoweather.com
cite-note-74. âĂbersicht Ăźber die vergangenen Monateâ bei rosenheimwetter.de
cite-note-85. âWassertemperatur Schlierseeâ (Memento vom 10. August 2010 im Internet Archive), bei hnd.bayern.de
cite-note-96. âKlimatabelle Rosenheimâ, bei sonnenlaender.de
cite-note-1010. â Der Via-Julia-Radweg durch das ehemalige Pons Aeni (Memento vom 13. Dezember 2013 im Internet Archive), bei jakobus-weg.de
cite-note-1111. â Stefan Trux, Franz Hilger: Rosenheim â Tor zum Inntal. S. 12.
cite-note-1212. â Umbenennung in Kaiserbad 1885. Abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-1313. â Weitere Heilbäder in Rosenheim. Abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-1414. â Heilbad mit Bahnanschluss. Abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-1515. â SchlieĂung und Abbruch. Abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-1616. â Stadtgeschichte. Abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-1717. â Haus der Bayerischen Geschichte - Revolution in Bayern 1918/19. 12. Mai 2016, archiviert vom Original; abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-ridr-1818. â Rosenheim im Dritten Reich; Beiträge zur Stadtgeschichte, herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Rosenheim 1989
cite-note-nurinst-1919. â Das vergessene jĂźdische Children Center von Rosenheim â nurinst.org. 15. September 2006, abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-after-shoah-2020. â Rosenheim â JĂźdisches DP-Kinderlager und Camp Kadima | Jewish DP Childrenâs Center and Camp Kadima â JĂźdische DP Lager und Gemeinden in Westdeutschland. Abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-livnat-2121. â Heimat auf Zeit: JĂźdische Kinder in Rosenheim 1946-47. Abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-2222. â Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ămter, Gemeinden und Gerichte 1799â1980. C. H. Beck, MĂźnchen 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 602.
cite-note-2323. â Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ămter, Gemeinden und Gerichte 1799â1980. C. H. Beck, MĂźnchen 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 561.
cite-note-2424. â Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fĂźr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und SchlĂźsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 588 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
cite-note-2525. â Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fĂźr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und SchlĂźsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 565 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
cite-note-267. Zensusdatenbank. 15. Juli 2023, abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-278. Fortschreibung des BevĂślkerungsstandes auf der Datenbank Genesis-Online.
cite-note-289. Georg Heinrich Kexser:: Elementar-Geographie des KĂśnigreichs Bayern zum Gebrauch der Schulen, MĂźnchen 1810, S. 90 (online)
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